Reiseland Uganda

Von Winston Churchill erhielt Uganda einst den Beinamen „Perle Afrikas” – ein sehr treffender Name für das Land im Osten Afrikas. In Uganda geht die ostafrikanische Savanne in den Regenwald Zentralafrikas über, was interessante Auswirkungen auf die Artenvielfalt der Pflanzen und Tiere hat. Das Land hat einige Seen wie Albert-, Edward-, Mutanda-, Bunyonyi-See und dem Victoria-See, Afrikas größtem Gewässer. Aber auch der atemberaubende Victoria-Nil als Zufluss des Weißen Nils, das über 5000 m hohe Ruwenzori-Gebirge sowie typisch afrikanische Buschsavannen und dichte Regenwälder machen die unglaublich facettenreichen Landschaften aus. Im Bwindi-Nationalpark können Besucher auf die vom aussterbenden Berggorillas treffen. Eine Begegnung, die man nie vergisst.  Schimpansen finden sich im Kibale Forest Nationalpark.

Highlights
 Bwindi Impenetrable Forest Nationalpark

Der Bwindi ist das Reich der Gorillas, welche momentan fast die Hälfte der Weltpolulation ausmachen. Er liegt im Südwesten des Landes und befindet sich am Rande des Zentralafrikanischen Grabenbruches. Es ist beendruckend, einen Berggorilla auf dieser Art und Weise zu begegnen. Hier leben zurzeit 14 Gorilla-Familien, die Safari-Touristen mit einem speziellen Permit besuchen können. Außerdem leben hier Pinselohrschweine, Riesenwaldschweine, mehrere Duckerarten, Goldkatzen, Streifenschakale, Zibetkatzen und verschiedene Ginsterkatzenarten.

Mgahinga Gorilla Nationalpark

Neben dem Bwindi ist der Mganhinga N.P. das berühmteste Gorillagebiet der Welt und liegt zu den Füßen der Virunga-Vulkane. Die Mgahinga Gorilla Nationalpark besonders geschützt. Besucher des Nationalparks können zum sogenannten Gorilla-Tracking ausgedehnte und geführte Wanderungen in die Natur unternehmen.

Queen Elisabeth Nationalpark

Ganz Westen Ugandas liegt der Queen-Elizabeth-Nationalpark. Ursprünglich lebten schätzungsweise 4000 Elefanten im Queen Elizabeth, deren Zahl in den 80er Jahren auf nur knapp 200 Einzeltiere sank. Heute hat sich die Tierwelt wieder deutlich erholt. Es werden wieder mehr als 3000 Elefanten geschätzt. Im Park leben außerdem große Herden von Kaffernbüffeln, in Wassernähe halten sich Defassa-Wasserböcke auf, seltener und versteckt leben hier Buschböcke, Bohor-Riedböcke, verschiedene Duckerarten und die scheue Sitatunga-Antilope. Neben dem Warzenschwein kommt das Pinselohrschwein vor. Große Raubtiere wie Leoparden sind selten geworden, haben aber gesicherte Bestände. Eine ungewöhnliche Attraktion des Nationalparks sind die Löwen von Ishasha im südlichen Teil des Schutzgebietes, die auf Bäume steigen. Die Region liegt abseits der Hauptrouten und wird daher seltener besucht.

Murchison Falls

Als ein „Abziehbild“ von einem tropischen Dschngel in Afrika würden die Murchison Wasserfälle durchaus durchgehen, denn hier stürzt der Nil 42 Meter in die Tiefe und bietet ein einmaliges Naturschauspiel. Bei einer Bootstour zum Fuße der Murchison Falls können Safaritouristen Nilpferde, Krokodile und vielfältige Wasservögel am Flussufer beobachten. Aber auch Elefanten und die seltenen Rotschild-Giraffen kommen ans Ufer. Besonders im Norden trifft man auch anderes Großwild und sogar Löwen.

Lake Mburo

Der reizvolle Lake Mburo bietet fantastische Landschaftsaufnahmen. EsDer Lake Mburo Nationalpark ist das einzige Reservat Ugandas, in dem neben Topis und Oribis (Bleichböckchen) auch Impalas (Schwarzfersenantilopen) vorkommen. In den Sümpfen und am Wasser gibt es Defassa-Wasserböcke und Sitatungas zu entdecken.

Kidepo Valley Nationalpark

Im Norden an der Grenze zum Südsudan und Kenia gelegen, liegt abseits der sowieso schon geringen Touristenströme Ugandas der Kideop Valley Nationalpark. Beeindruckende Bergmassive überragen die sudanesische Trockensavanne in über 2700 m Höhe. Das Schutzgebiet besitzt hinsichtlich größerer Säugetiere das größte Artenspektrum aller Nationalparks in Uganda. Viele Tierarten gibt es nur hier. Eine kleine Elefantenpopulation is überwiegend im Narus-Tal zu finden. Zeitweise verlassen sie auch den Park und wandern bis in den Sudan oder nach Kenia. Ein paar wenige Löwenfamilien leben hier.  Ansonsten leben Steppenzebras, Jackson’s Kuhantilopen und ganz wenige Elenantilopen im Nationalpark. Die Giraffenbestände haben sich erfreulicherweise auch gut erholt. Defassa- Wasserböcke und kleine Antilopen wie Oribi oder Buschducker sind verbreitet ebenso wie Riedböcke, Klippstringer und Warzenschweine.

Reiseinformationen

EINREISE

Visum notwendig; dieses kann nur online beantragt werden (https://visas.immigration.go.ug). Der Antragsteller bekommt bei erfolgreichem Antrag eine Bestätigungs-E-Mail. Der E-Mail-Anhang, der einen Barcode enthält, muss bei der Einreise ausge- druckt vorzeigt werden. Die Gebühr von 50 US-Dollar (einmalige Einreise) ist bei Einreise in bar zu zahlen. Notwendig sind: bei Einreise noch 6 Monate über den geplanten Aufenthalt hinaus gültiger maschinenles- barer Reisepass/Kinderreisepass sowie ein Rück- bzw. Weiterreiseticket. Ebenfalls gibt es die Möglichkeit, ein East-African-Tourist-Visum zu beantragen (100,- USD, gültig für max. 90 Tage und für die mehrmalige Einreise nach Ruanda, Uganda und Kenia).

GESUNDHEIT

Ein Malaria-Risiko besteht landesweit und ganzjährig (verstärkt während der Monate April bis Mai, November). Der Nachweis einer gül- tigen Gelbfieberimpfung ist bei Einreise vorgeschrieben (ausführliche Informationen bietet unter anderem das „Centrum für Reisemedizin“ in Düsseldorf).

BANKEN UND WÄHRUNG

Währung

Landeswährung „Uganda-Schilling“. Der Umtausch von Euro in Landeswährung ist am internationalen Flughafen Entebbe, in Kampala und in größeren Städten möglich. US-Dollar (neue Scheine ab 2006) werden landesweit akzeptiert bzw. gewechselt. An Geldautomaten verschiedener Banken kann mit der Visa-Karte Bargeld abgehoben werden.

Bankwesen

Bankzeiten: Generell Mo-Fr 08h30-14h00, Sa 09h00-12h00. Forex-Büros sind bis 17.00 Uhr geöffnet und können elektronische Transfers von und nach Übersee durchführen.

American Express, Diners, MasterCard und Visa Kreditkarten werden manchmal akzeptiert, aber nicht weit verbreitet. Einige große Hotels, Restaurants, Reisebüros und Geschäfte in städtischen Gebieten akzeptieren Kreditkarten.

Geldautomaten sind in den größeren Städten verfügbar, aber Geldautomaten in kleineren Städten und ländlichen Gebieten sind begrenzt.

Reiseschecks werden außerhalb von Kampala nicht weit akzeptiert. Um zusätzliche Wechselkursgebühren zu vermeiden, wird empfohlen, Reiseschecks in US-Dollar oder Pfund Sterling zu nehmen. Es wird empfohlen, dass Reisende im Notfall ausreichend US-Dollar in bar mitbringen. Höhere Stückelungen ergeben in der Regel einen besseren Wechselkurs als kleinere Banknoten.


REISEN IM LANDE

Fly Uganda (www.flyuganda.com), Eagle Air (www.flyeagleairuganda.com) und Aerolink (www.aerolinkuganda.com) bieten Linienflüge und Charterflüge an.

Die Inlandsbusfahrt ist billig, aber die Abfahrten sind nicht immer auf dem Fahrplan. Es gibt zwei Klassen von Busreisen — Matatu (Kleinbus) oder Kigati (Van), die feste Strecken fahren, und größere Busse oder Busse.

Uganda ist kein klassisches Selbstfahrerland. Einige Mietwagenfirmen können allerdings empfohlen werden. Bitte sprechen Sie uns an, falls Sie Uganda mit dem Mietwagen bereisen möchten.

Radfahren in Uganda erfordert Nerven aus Stahl.  Viele Straßen sind staubig oder im Bau und Kraftfahrzeuge erlauben Radfahrern selten Platz. Tragen Sie immer einen Helm und verwenden Sie Rückspiegel. Vermeiden Sie Radfahren in der Nacht.

Ugandas Bus- und Buslinien verbinden alle wichtigen Städte. Der Postbus-Service der Post (www.ugapost.co.ug) bietet relativ komfortable Busse und ist sicherer als einige andere Busunternehmen.

Eine Passagierfähre verbindet das Nakiwogo Dock südlich von Entebbe mit Lutoboka auf Buggala auf den Ssese Inseln am Victoriasee. Es gibt auch eine kostenlose Fähre, die von Bukakata, 40 km östlich von Masaka, nach Buggala fährt. Seetaxis verbinden auch einige der anderen Inseln.


HINWEISE ZU LEBENSMITTELN & ERNÄHRUNG

Leitungswasser sollte als ein potenzielles Gesundheitsrisiko angesehen werden. Wasser, dass zum Trinken, Zähneputzen oder Eismachen verwendet wird, sollte gekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist nicht pasteurisiert und sollte gekocht werden. Pulverisierte oder verzinnte Milch ist erhältlich und wird empfohlen. Vermeiden Sie Milchprodukte, die wahrscheinlich aus ungekochter Milch hergestellt wurden. Essen Sie nur gut gekochtes Fleisch und Fisch, vorzugsweise heiß serviert. Gemüse sollte gekocht werden und Obst sollte geschält werden. Mit ein bißchen Vernunft bei der Essensauswahl werden sie gesund bleiben und vom Reisedurchfall verschont werden.

Die ugandische Küche greift auf englische, arabische und asiatische — vor allem indische — Einflüsse auf und verwendet lokale Produkte wie Kochbananen, Süßkartoffeln, Mais, Bohnen und Manipule. Es ist einfach fast überall im Land günstig zu essen. Internationale Restaurants finden Sie in größeren Städten, wobei indische, chinesische und italienische am beliebtesten sind.

Traditionelle Lebensmittel sind Ugali (verfestigter Maismehlbrei), serviert mit einem Eintopf aus Erdnüssen (Erdnüssen), Bohnen, Hühnchen oder Fleisch wie Rindfleisch, Ziege oder Hammelfleisch. Spiel kann auf Menüs in einigen Restaurants und in Safari-Lodges gefunden werden. Fische wie Tigerfische, Mukini, Mputa und Tilapia sind beliebt.

Obwohl immer geschätzt, ist Trinkgeld keine Standardpraxis. In touristisch orientierten Restaurants ist es normal, 5 bis 10% Trinkgeld zu geben.


KLIMA UND WETTER

Uganda hat angenehmes, warmes Klima. Es gibt keine eindeutig abgegrenzten Regen- und Trockenzeiten. Beste Reisezeit: Juli – September/ Januar – Februar.


KLEIDUNGSEMPFEHLUNG

Leichte Kleidung mit einem warmen Vertuschen für die Abende wird empfohlen. Nehmen Sie ein Paar gute Wanderschuhe oder Stiefel für Waldtrekking und langärmelige Tops zum Schutz vor Mücken. Wenn Sie planen, in bergige Gebiete zu gehen, sollten Sie warme Kleidung nehmen, da die Temperaturen erheblich sinken. Weiße Kleidung wird mit Ugandas roten Staubstraßen nicht lange weiß bleiben, also gehen Sie für dunklere Farben. Für das Gorillatrecking im Bwindi N.P. empfehlen wir während der Wanderung Gartenhandschuhe oder ähnliche Handschuhe. Einige Sträucher sind mit kleinen Dornen versehen.


STROMVERSORGUNG UND STECKDOSEN

Elektrizität: 240 Volt Wechselstrom (50 Hz).
In Uganda gibt es größtenteils Stecker nach britischer, zum Teil auch amerikanischer Norm. Auf jeden Fall sollte ein Adapter mitgenommen werden.

SPRACHE

Die Amtssprache Ugandas ist Englisch.

ZEIT

Mitteleuropäische Zeit (MZ) +2 Stunden. Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied +1 Stunde.

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