Reiseland Tansania

Es gibt unzählige Argumente  für eine Reise nach Tansania: die unglaublich  gastfreundlichen Menschen, die Historie und die unterschiedlichsten Nationalparks im Lande. Tansania ist groß und beherbergt unendlich viele Schätze. Es ist ein vielfältiges Land auch durch seine Lage am Ostafrikanischen Grabenbruch mit unterschiedlichsten Vegetations- und Klimazonen: von Regenwald bis Savanne, von subtropischem Tiefland bis ins kühle Hochland, mit riesigen Nationalparks, kilometerlangen Traumstränden am Indischen Ozean, mit ungezähmter Wildnis und dem höchsten Berg des Kontinents – der 5895 m hohe Kilimanjaro. Zudem lockt Tansania mit einem der wunderschönsten und  spektakulärsten Naturschauspiele weltweit: die große Migration, wenn Millionen Gnus und Zebras dem Regen folgend zwischen der Serengeti und kenianischen Masai Mara wandern. Als Trekking- und Safaridestination bietet das Land vielfältige Möglichkeiten für attraktive Reisekombinationen, u.a. mit Strandurlaub auf Sansibar.

Highlights
 Serengeti Nationalpark:

Über sechs Millionen und mehr als 200.000 Zebras und 300.000 Thomson-Gazellen schließen sich alljährlich zur weltweit größten Tierwanderung zusammen. Die Migration.! Aber auch außerhalb der Wanderungen hat dieses Naturweltwunder Beeindruckendes zu bieten: große Büffelherden, kleinere Gruppen von Elefanten und Giraffen, mehrere tausend Elen-, Leier- und Kuhantilopen, Impalas und Grantgazellen. Im Serengeti Nationalpark werden Pirschfahrten, Heißluftballon-Safaris, Ausflüge zu den Kopjes, zu Felsmalereien und zu Dörfern der Massai angeboten. Interessant ist ein Besuch der Olduvai-Schlucht (archäologische Fundstätte), des Vulkans Ol Doinyo Lengai und der Flamingos am Lake Natron.

der Kalender der Tierwanderung:

Januar – März: Aufenthalt der Herden in den Serengeti Plains, am Ndutu-See und bei der Oldupai-Schlucht. Innerhalb kurzer Zeit Geburt tausender Gnukälber und Zebrafohlen.

April: Großflächiges Abgrasen der südöstlichen Savannen.

Mai: Nach Ende der langen Regenzeit Weiterzug in den Western Corridor.

Juni – Juli: Ansammlung hunderttausender Gnus am südlichen Ufer des Grumeti-Flusses; spektakuläre Überquerung des Grumeti-Flusses.

August: Tierwanderung durch die Wildschutzgebiete Grumeti und Ikorongo weiter in Richtung Norden.

September – Oktober: Passieren der Gebiete Seronera, Ikoma und Lobo; spektakuläre Überquerung des Mara-Flusses.

November – Dezember: Bis Anfang November Aufenthalt der Herden in der kenianischen Maasai Mara. Einmonatige Rückwanderung nach Tansania mit erneuter Überquerung der Flüsse Mara und Grumeti. Zur Jahreswende erreicht die Migration wieder die südöstlichen Serengeti Plains.

Ngorongoro Conservation/Ngorongoro Krater 

Die Conservation grenzt in ihrer nordwestlichen Ausdehnung an die Serengeti und nördlich an den Ol Doinyo Lengai. Der Lengai ist noch aktiv und zudem der heilige Berg der Masais. Die Ngorongoro Conservation Area wurde Ende der 50er Jahre dank dem deutschen Zooogen Bernhard Grzimek gegründet. Das Gebiet umfasst sehr unterschiedliche Lebensräume: offenes Grasland, dichten Gebirgswald, Buschland und Heidelandschaften. Dominiert wird das Areal jedoch vom Ngorongoro-Krater, dem größten Kraterkessel der Welt, in dem ganzjährig etwa 25.000 Tiere leben, darunter Löwen, Elefanten, Gnus und Zebras. Sogar die seltenen Nashörner lassen sich, zumeist am Magali-See, blicken. Nur Giraffen haben den Weg in den Kessel nicht geschafft. Der Kraterrand ist zu unwegsam für die großen Tiere. Am Rande des Kraters, der zwischen 17 und 21 Kilometer breit ist, steht ein Gedenkstein für Michael und Bernhard Grzimek.

Tarangire Nationalpark

Der Tarangire Nationalpark, der kleine Bruder vom Ruaha Nationalpark im Süden des Landes, war noch gut 50 Jahren ein Jagdrevier. Mit rund 2.600 km2 zählt er zu den fünf größten Parks in Tansania und bietet ganzjährig einen „gedeckten Tisch“ für Raubtiere. Eine seiner Besonderheiten ist die Population an seltenen Antilopen, wie die stattlichen Büschelohr-Spießböcke und die anmutigen Giraffengazellen, die hier in großer Zahl anzutreffen sind. Unzählige Baobabs bilden zudem ein fantastisches Landschaftsbild.

Selous Game Reserve

Das Selous Game Reserve ist mit rund 52.000 km2 das größte Wildschutzgebiet Afrikas und sogar das zweitgrößte der Erde. Zusammen mit dem angrenzenden Mikumi Nationalpark und Udzungwa Nationalpark bildet das Selous Game Reserve ein gewaltiges Öko-System. Das Gebiet wurde 1982 von der UNESCO zu einem Teil des Weltnaturerbes erklärt. Nur 1/5 des Parks sind ist für Besucher geöffnet. Berühmt geworden ist Selous durch seine großen Elefantenherden.

Ruaha Nationalpark 

Je nach Jahreszeit zeigt sich der Ruaha -Fluss in einem anderen Bild: mal üppig, wasserreich und bis über die Ufer hinaus gefüllt oder aber er ist schmal und zu einem kostbaren, von blendenden Sandflächen umgebenen Wasserstreifen zusammengeschrumpft. Das Leben der Tiere spielt sich hauptsächlich nahe dieser Lebensader ab und bietet dem Beobachter immer imposante Tierschauspiele. So tummeln sich Flusspferde und Krokodile im kühlen Nass, während Wasserböcke, Impalas und andere Antilopen ihr Leben für einen Schluck Wasser riskieren. Die Bedrohung kommt jedoch nicht nur aus dem Wasser – in den dichten Büschen lauern auch Löwen, Geparden, Wildhunde sowie Streifen- und Tüpfelhyänen. Der besonderen Lage des Parks in der Übergangszone zwischen ostafrikanischer Akazien-Savanne und dem Miombowald-Gürtel des südlichen Afrikas ist es zu verdanken, dass hier eine Vielzahl an Antilopenarten beheimatet sind. Im Ruaha gibt es größere Rudel Afrikanischer Wildhunde.

Kilimanjaro

Das Besteigen des Kilimanjaro ist immer noch eine Herausforderung. Jahr für Jahr steigen Bergsteiger auf das „Dach Afrikas“. Planen Sie mindestens sieben Tage ein für eine Tour auf diesen majestätischen Vulkan.

Gombe Stream

Weit abgelegen und im Westen des Landes findet sich ein Bergwald, welcher den Lebensraum zahlreicher Tiere darstellt Bei einer Wanderung durch den Gombe Nationalpark ist es möglich, den Affen, die an die Präsenz des Menschen gewöhnt wurden, sehr nahe zu kommen. Wenn Sie einem Schimpansen in die Augen schauen und er Sie seinerseits mustert, erleben Sie vielleicht unverhofft das Gefühl des gegenseitigen Erkennens. Neben den berühmten Schimpansen lassen sich auch Anubis-Paviane, Rotschwanzmeerkatzen und Rote Colobus-Affen beobachten.

Reiseinformationen

EINREISE:

Visum notwendig; Beantragung vor Abreise online unter https://eservices.immigration.go.tz/ visa/. Notwendig bei der Einreise sind ein Ausdruck des Online-Visums, ein bei Einreise mindestens noch 6 Monate über den geplanten Aufenthalt hinaus gül- tiger maschinenlesbarer Reisepass/Kinderreisepass sowie ein Rück- oder Weiterreiseticket. Kosten für das eVisa: 50,- USD. Dauer für Genehmigung und Ausstellung des eVisa ca. 10-14 Tage. Die Ein- und Ausfuhr sowie Nutzung von Plastiktüten aller Art ist seit Anfang Juni 2019 untersagt. Kleine Plastikbeutel mit Zipp-Verschluss für Kosmetika und Flüssigkeiten im Handgepäck sind ausgenommen.

GESUNDHEIT

Malaria-Risiko besteht landesweit. Ein geringeres Risiko herrscht auf der Insel Sansibar. Der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung ist bei Einreise aus einem von der WHO als Gelbfieber-Endemiegebiet deklariertem Land vorgeschrieben. Reisende aus Deutschland und Eu- ropa, die direkt nach Sansibar reisen und sich weniger als 12 Stunden im Transit in einem Gelbfiebergebiet aufhal- ten, benötigen keinen Nachweis einer Gelbfieberimpfung (ausführliche Informationen bietet unter anderem das „Centrum für Reisemedizin“ in Düsseldorf).

BANKEN UND WÄHRUNG

Tansania-Schilling. Kreditkarten als Zahlungsmittel werden in größeren Ho- tels akzeptiert, manchmal jedoch nur noch VISA.
Die Mitnahme von ausreichend Bargeld (US-Dollar) wird empfohlen. Bei Mitnahme von Dollarnoten ist zu beachten, dass von den Banken und Wechselstuben meist nur Dollarnoten mit Prägedatum ab dem Jahr 2006 angenommen werden.


REISEN IM LANDE

Wenn Sie eine Reihe von Parks und Reserven in Tansania besuchen, können Sie entweder zwischen ihnen fahren oder fliegen. Die Straßen in den meisten Wildnisgebieten sind in schlechtem Zustand und nicht markiert. Selbstfahren wird nicht empfohlen. Die Qualität der Autovermieter ist sehr unterschiedlich. Daher raten wir immer zu einer geführten Safari in Tansania.

Precision Air bietet Linienflüge, meist über Dar es Salaam, Kilimandscharo oder Sansibar, zu allen wichtigen Städten und anderen Zielen in Ostafrika. . Alle Nationalparks und einige der Luxus-Lodges haben Airstrips und Coastal Air arbeitet zwischen diesen und den wichtigsten Flughäfen auf dem Festland und den Inseln Sansibar, Pemba und Mafia. ZanAir hat häufige Verbindungen zwischen Sansibar, Pemba und dem Festland.


HINWEISE ZU LEBENSMITTELN & ERNÄHRUNG

Die meisten Camps, Lodges oder Hotels richten sich speziell an Touristen und servieren westliche Speisen mit guten Standards. Betreiber von Game Lodges neigen dazu, ein Tagesmenü  anzubieten. Daher ist es ratsam uns im Voraus zu sagen, ob Sie Vegetarier sind oder andere spezielle Ernährungsbedürfnisse haben.

Leitungswasser in Tansania ist in der Regel nicht trinkbar. Verwenden Sie abgekochtes Wasser zum Zähne putzen und meiden Sie Eiswürfe, wenn Sie nicht sicher sind, ob diese nicht aus Mineralwasser gemacht wurden.

Bitte beachten Sie, dass Tansania ab 2016 die Verwendung von Plastiktüten verboten hat, um die Umweltverschmutzung zu bekämpfen und die Umwelt zu schützen. Reisende nach Tansania dürfen keine Plastiktragetaschen mehr ins Land bringen. Dieses Verbot gilt für alle Plastiktüten, die importiert, exportiert, hergestellt, verkauft, gelagert, geliefert und verwendet werden. Akzeptiert werden die „Zippbeutel“ die im Flugzeug mit in die Kabine genommen werden dürfen.


KLIMA UND WETTER

ie Küstenzone ist heiß mit hoher Luftfeuch- tigkeit. In der Zone zwischen Küstenebene und Zentralplateau herrscht gemäßigtes Klima. Zwischen März und Mai ist die große Regenzeit in Tansania, im Oktober und November die kleine Regenzeit.


KLEIDUNGSEMPFEHLUNG

Es wird nie richtig kalt in Tansania, so dass leichte Kleidung, vorzugsweise Baumwolle oder Leinen, empfohlen wird. Vermeiden Sie bei einer Safari bzw Pirschfahrt farbenfrohe Kleidung und halten Sie sich an Weiß, Beige, Khakis und Brauntönen. An manchen Tagen sind sie lange Unterweges. Tragen sie bequeme Kleidung. Wanderschuhe und Socken gehören ins Reisegepäck.

Die Abende können kühl werden, daher sollten langärmlige Hemden und Hosen getragen werden. Ein Pullover kann benötigt werden. Diese verhindern auch, dass Sie von Moskitos  gebissen werden. Die Malaria-Mücken sind ausschließlich in der Nacht unterwegs.

Wenn Sie Sansibar oder eine Küstenstadt besuchen, vergessen Sie nicht Badekleidung mitzunehmen.  An den Stränden und in den Grenzen der Hotels ist normale Bademode akzeptabel, aber Nacktheit nicht. Da mehr als ein Drittel der Bevölkerung in Tansania muslimisch ist, ist es für Damen ratsam, in der Öffentlichkeit keine nackten Beine oder Schultern zu zeigen.

STROMVERSORGUNG UND STECKDOSEN

230/240 Volt Wechselstrom (50 Hz). Mitnahme eines Adapters empfohlen.

SPRACHE:

Amtssprachen: Swahili, Englisch.

ZEIT:

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +2 Stunden. Europäische Sommerzeit: +1 Stunde.

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