Reiseland Sambia

Sambia ist noch relativ wenig von europäischen Touristen besucht. Diese wenige können sich aber auf eine einsame und noch sehr wilde Natur freuen. Das auf über 1000 Meter gelegene Sambia bietet Ihnen wunderschöne Natur mit tiefen Tälern und anmutigen Wasserfällen, von denen die berühmtesten die Victoria Fälle sind. Ob Sie mit einer Kleingruppenreise, einer Privatreise oder mit dem eigenen Jeep unterwegs sind, hier sind atemberaubende Tiererlebnisse möglich. Die Anreise erfolgt zumeist über Johannesburg. Von dort aus gibt es gute Flugverbindungen nach Lusaka.

Highlights

Kafue Nationalpark

Der Kafue Nationalpark liegt im Herzen von Sambia und ist der größte und älteste Nationalpark des Landes. Drei Flüsse bilden die Lebensader des Reservats, nämlich die Flüsse Lufupa, Lunga und Kafue mit der jährlichen Sommerflut des Lufupa, die dann ein beeindruckendes Hochwasserdelta bildet. Die Auen, Flüsse und Wälder bilden eine beeindruckende Vielfalt an Tier- und Vogelleben. Eine Reihe von privaten Lodges machen dieses bemerkenswerte Reservat bereisbar. Besucher können sich auf viele Flusspferde freuen, die in den Gewässern des Sees Itezhi-Tezhi schwimmen. In den nördlichen Busanga-Ebenen lassen sich zahlreiche Vogelarten und Wildtiere wie Zebras und Löwen beobachten und in den entlegeneren südlichen Nanzhila-Ebenen können Antilopen und Elefanten entdeckt werden.

Viktoria Falls

In der Nähe des Zambesi-Flusses im Südwesten Sambia gelegen liegt die belebte Stadt Livingstone, das sambische „Eingangstor“ der prächtigen Victoria-Fälle.  Diese Wasserfälle sind sowohl von Sambia als auch von Simbabwe aus zugänglich. Zahlreiche Aktivitäten gibt es hier darunter Angeln, Bungee-Jumping und spektakuläres  Wildwasser-Rafting. Sehr beliebt sind Helikopterflüge über die Wasserfälle. Eine Besonderheit haben die Wasserfälle in Sambia auf jeden Fall: ein Natursteinbecken mit dem gewissen Nervenkitzel-Faktor liegt in Livingstone am Rande der Wasserfälle und zieht immer wieder mutige Schwimmer aus aller Welt an. Planschen im „Devils Pool“, ist nur während der Trockenzeit zwischen September und Dezember möglich. Dann ist das Wasser flach und seicht genug, um bis an die Kante heranzuschwimmen. Eine natürliche Felswand knapp unter der Wasseroberfläche sorgt dafür, dass man nicht über den Abgrund gespült wird.

North & South Luangwa Nationalpark

Sowohl der  South Luangwa Nationalpark zählt, zusammen mit dem benachbarten North Luangwa Nationalpark, zu einem der schönsten und artenreichsten Naturregionen ganz Afrikas und liegt  im Luangwatal im Osten Sambias. Trotz der etwas umständlichen Anreise lohnt es besonders für Safari-Reisen, da dort eine große Anzahl an Großwild  beheimatet ist. Von den etwa 60 Tierarten sind viele endemisch und kommen nur in diesem speziellen Park vor.  Sambia ist klassisches Privatsafari Land. Selber zu fahren ist schwierig, aber für geübte 4×4-Fahrer möglich. Die Straßen um Mfuwe, die Mfuwe-Brücke und die Chichele Lodge sind befestigt und das ganze Jahr über befahrbar. Alle anderen Lodges haben, je nach Lage, solange geöffnet, wie es die Straßenverhältnisse zulassen. Die Mfuwe Lodge hat etwas besonderes und einmaliges zu bieten. Im Oktober bis Mitte Dezember erleben Sie hautnah eine kleine Elefantenherde, die die Mfuwe Lodge besucht und die Rezeption der Lodge durchquert um die schmackhaften Mangos hinter der Lodge zu verzehren. Die Lodge befindet sich auf einem Elefantenpfad, welches die Tiere nicht zu stören scheint. Halten Sie dann etwas Abstand zu den Tieren. Sie nehmen die Lodge als Transit wahr und ziehen ungehindert ihren Weg weiter.

Lower Zambezi Nationalpark

Der Lower Zambezi Nationalpark liegt im Südosten Sambias und wird von Simbabwe und dem Sambesi Fluss begrenzt. Der etwa 4.000 km² große Nationalpark ist landschaftlich einer der schönsten und abwechslungsreichsten Parks Sambias. Zusammen mit dem Mana Pools Nationalpark in Simbabwe, der sich im Süden fortsetzt, stellt dieses Gebiet ein gigantisches Naturschutzgebiet dar. Neben Elefanten, Flusspferden und zahlreichen Vogelarten können Sie hier auch Raubkatzen wie Löwen beobachten. Im  September und Oktober bieten sich entlang des Flusses zudem beste  Möglichkeiten zum Fischen. Tigerfische und Brassen zu fangen, ist hier nicht ungewöhnlich.  Die unterschiedlichsten Landschaftsformen, die reiche Tierwelt und die Vielzahl unterschiedlicher Aktivitäten machen den Lower Zambezi Nationalpark zu einem faszinierenden und ausgesprochen abwechslungsreichen Park in Sambia. Die Gäste kehren begeistert zurück nach Hause. Die beste Reisezeit für eine Safari ist die Trockenzeit in den Monaten Juni bis September. Wegen den zum Teil sehr schlecht ausgebauten Straßen in dem Nationalpark und des sehr unwegsamen Gebietes sollte man besser nicht selber fahren, sondern sich von einem ausgebildeten Guide in einem geeigneten Allradfahrzeug begleiten lassen. Beliebt sind insbesondere auch Bootsfahrten.

Kasanka Nationalpark

Abertausende Flughunde (insbesondere ab Oktober jeden Jahres zur Migration) und die seltenen Sitatungas (Sumpfböcke oder Sumpfantilopen) machen den Kasanka Nationalpark zu einem einzigartigen Naturerlebnis. Mit lediglich 390 km² ist er einer der kleinsten Parks Sambias. Neben Fly In Safaris ist er recht gut von Malawi erereichbar. Er liegt in den Bangweulu-Sümpfen im Nordosten Sambias nahe der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo auf einer Höhe von 1.250 m.

Liuwa Plains National Park

Der Liuwa Plains National Park liegt in der Weite der abgelegenen westlichen Provinz Sambias und ist  noch ein echter „Schatz“ im südlichen Afrika. Es ist die Heimat der zweitgrößten Tierwanderung (Migration)  in Afrika und hat besonders viele Hyänen. Diese unberührte Wildnis zeichnet sich durch eine endlose goldene Savanne und Grasüberschwemmungen aus, die sich über 3600 Quadratkilometer erstrecken. Der Park ist von einer Vielzahl von Vogelarten und Großwild bewohnt, einschließlich: Löwe, Wildhund, Zebra, Gepard, Büffel, Roan Antilope u.v.m. Besucher können einen aufregenden Flug über die beeindruckenden Überschwemmungen der Sambesi genießen. Nur wenige Touristen besuchen den schönen Nationalpark. Noch wurden die Luisa Plains von vielen Safarikennern noch nicht entdeckt.

Reiseinformationen

EINREISE:

Visum zwingend notwendig; dieses wird bei Einreise erteilt (50,- USD, bei 2-facher Einreise 80,- USD). Notwendig sind folgende Dokumente: Mindestens noch 6 Monate über den geplanten Aufenthalt hinaus gültiger maschi- nenlesbarer Reisepass/Kinderreisepass sowie ein Rück- oder Weiterreiseticket. Der Reisepass muss über mindestens noch 2 freie Seiten verfügen. Wichtig: Bei der Einreise von bzw. mit Minderjähri- gen nach Sambia sind besondere Bestimmungen zu beachten. Bitte beachten Sie dazu die ausführlichen Hinweise des Auswärtigen Amtes.

GESUNDHEIT

in Malaria-Risiko besteht  im südlichen Teil des Landes (Sambesi-Tal, Kariba-Becken, Viktoriafälle) und im Luangwa-Tal. Der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung ist bei Einreise aus einem von der WHO als Gelbfieber-Endemie- gebiet deklariertem Land vorgeschrieben (ausführliche Informationen bietet unter anderem das „Centrum für Reisemedizin“ in Düsseldorf).

BANKEN UND WÄHRUNG

Währung

Landeswährung: „Kwacha“. Die Mitnahme von US-Dollar wird empfohlen. Gängige Kre- ditkarten (außer Diners Club Card) werden von Hotels, Restaurants und größeren Geschäften akzeptiert.

Bankwesen

In den Städten und größeren Städten können Sie Bargeld und Reiseschecks in den Filialen der Barclays Bank und der Standard Chartered Bank umtauschen. Größere Filialen haben Geldautomaten, die Visa akzeptieren. Wechselstuben sind in Städten und größeren Städten leicht zu finden.Banken sind in der Regel an Wochentagen von 08h150 bis 15h30 und 08h15 bis 12h00 an Samstagen geöffnet. Die Banken sind an Sonn- und Feiertagen geschlossen.


REISEN IM LANDE

Proflight fliegt von Lusaka nach Mfuwe (Süd-Luangwa), sowie nach Livingstone. Kleine Fluggesellschaften fliegen viele Camps im ganzen Land an.

Öffentliche Verkehrsmittel

Es stehen viele Taxis zur Verfügung. Die Preise sind verhandelbar. Es gibt eine gute Busverbindung nach Chipata, Livingstone, Copperbelt und Harare.  Der Hauptbusbahnhof befindet sich in der Dedan Kimathi Road in Lusaka, wo man sich nach Fahrplänen erkundigen kann. Andere private Busunternehmen bieten zuverlässigere Verbindungen nach Livingstone, Harare und Johannesburg.

Straßen:

Sambia hat 38.763 Kilometer Straßen, von denen etwa 10.000 km geteert sind und weitere 8000 km Schotterstraße sind. Der Rest reicht von mittelmäßigen Pisten bis hin zu schlechten Feldwegen.

Wenn Sie eine Selbstfahrerreise durch Sambia planen, müssen sie einige Dinge berücksichtigen. Seien Sie sehr vorsichtig, vor allem, vor allem da Straßenmarkierungen in der Regel nicht vorhanden sind. Achten Sie auf Tiere auf der Straße, Fahrzeuge ohne Beleuchtung, Fußgänger, unangekündigte Baustellen, schlechte Fahrer oder parkende Lastwagen ohne Warndreiecke. Wenn Sie einen Ast auf der Straße sehen, verlangsamen Sie sich sofort — das sind improvisierte Warndreiecke, Achten Sie darauf, alle Ihre Fahrzeugpapiere zur Hand zu haben, da Sie immer wieder auf ein paar Straßensperren stoßen.


HINWEISE ZU LEBENSMITTELN & ERNÄHRUNG

Sambias einheimische Küche basiert auf Nshima, einem gekochten Brei aus gemahlenem Mais, der normalerweise von einem leckeren Genuss begleitet wird, vielleicht aus Fleisch und Tomaten oder getrocknetem Fisch. Safari-Camps bereiten oft Nshima vor und es ist fast immer in kleinen, lokalen Restaurants verfügbar. Camps, Hotels und Lodges bieten in der Regel internationale Gerichten an. In der Regel sind sie hervorragend.

Wasser in den Hauptstädten wird normalerweise gereinigt, vorausgesetzt, es gibt keinen Mangel an Chlor, Ausfälle oder andere Pannen. Es empfiehlt sich allerdings nur abgefülltes, gekochtes oder behandeltes Wasser zu trinken. Im Busch nutzen die meisten Lager und Hütten Wasser aus Bohrlöchern. Diese unterirdischen Quellen unterscheiden sich in der Qualität, sind aber normalerweise absolut sicher zu trinken.


KLIMA UND WETTER

Kühl und trocken von Mai bis August mit Tem- peraturen zwischen 15 und 27°C, heiß und trocken von September bis Oktober mit Temperaturen zwischen 24 und 32° C, heiß und regnerisch von November bis April. Beste Reisezeit: zwischen Mai und Oktober. Von August bis Oktober: ideal für Tierbeobachtun- gen. Von November bis April sind wegen des Regens viele Nationalparks geschlossen.


KLEIDUNGSEMPFEHLUNG

Sambia hat milde Winter und die Sommertage können heiß sein. Leichte Freizeitkleidung kann das ganze Jahr über getragen werden, mit einer Jacke oder einem Trikot für den frühen Winter morgens und abends. Halten Sie auf Safari Kleidung in neutralen Farben – Khakis, Braun und Grün. Ein Sonnenhut, Sonnenschutz, Sonnenbrille und Insektenschutz sind ein Muss.


STROMVERSORGUNG UND STECKDOSEN

220/250 Volt Wechselstrom (50 Hz). Es sind meist englische 3-Pol-Stecker in Gebrauch.

ZEIT:

(MEZ) + 1 Stunde; während der europäischen Sommerzeit besteht kein Zeitunterschied.

SPRACHE:

Amtssprache ist Englisch.

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