Reiseland Kenia

Kenia ist nicht umsonst seit einigen Jahrzehnten eines der beliebtesten Reiseziele auf dem afrikanischen Kontinent. Das Land hat einfach sehr viel zu bieten. Wer nach Kenia reist reist, kann herrliche Landschaften und blütendweiße Strände  erleben. Er trifft gastfreundliche Menschen und kann sich mit Englisch gut verständigen, was das Reisen ungemein einfach macht. Dazu ist der Urlaub in Kenia aufgrund des tropischen Klimas das ganze Jahr möglich. Kenia ist vielfältig. Sowohl im ariden Norden als auch im Süden des Landes lassen sich eine unendliche Vielzahl an Großwild finden. Nicht zuletzt befindet sich einen Teil der „Großen Migration“ in der Masai Mara, wo Millionen von Tieren  den Mara River passieren müssen. Ein wahnsinniges Spektakel der Natur!

Highlights

Tsavo-Ost und Tsavo-West.

Mit seiner Fläche von 21 812 km2 ist Tsavo nicht nur der größte, sondern auch der abwechslungsreichste Nationalpark Kenias. Eine Straße trennt die beiden Teile in Tsavo Ost und Tsavo West. Der breite Flusslauf des Galana-Flusses durchschneidet die trockenen Ebenen, während sich weiter westlich Hügel und Lavaformationen mit schier endlosen, unterirdischen Tunnelsystemen erstrecken. Die Anreise mit dem Safari-Truck ist wegen der nahen Hauptstraße von Mombasa nach Nairobi ungewohnt komfortabel: In drei bis vier Stunden ist der Weg von beiden Städten bis zum Voi Gate zurückgelegt. Eine moderne Zugverbindung besteht zwischen Nairobi und Mombasa und wäre eine zweite Möglichkeit, sich im Land auf schnelle Art zu bewegen. Biologen rätseln bis heute, warum die männlichen Löwen – anders als fast überall sonst – in diesem Park keine Mähne tragen.

Es gibt noch ein weiteres Highlight. Die Mzinga Springs. Mitten in der spröden Lava und staubigen Busch taucht plötzlich ein dichter Wald aus Raphiapalmen auf. Inmitten der Vegetation liegt ein glasklare kühler Süsswassersee. Diese grüne Insel (Oase) wird von einer Quelle gespeist, die pro minute rund 300.000 Liter Trinkwasser ausschüttet und damit mehrere Becken füllt. Dies Wasser wird per Pipeline nach Mombasa als Trinkwasser versorgung gepumpt. Das Wasser ist in der Regel glasklar. Dies sieht man besonders gut wenn man in die Unterwasserkammer mit Glasscheiben geht, wo man durch das Glass Barben und andere Fische vorbeiziehen.

Amboseli Nationalpark

Nirgendwo sonst kann man schon perfekte Fotos vom Kilimanjaro bekommen wir aus der Sicht des kenianischen Amboselis Nationalparks, der berühmt für seine Elefanten geworden ist. Am schönsten ist der vergleichsweise kleine Park (392 km2) am frühen Morgen und in der Stunde vor Sonnenuntergang: Dann zeigen sich hier einmalig faszinierende Farbspiele. Über allem türmt sich der „Kili“, dessen Spitze tagsüber meist wolkenverhangen ist mit seinem gleißenden Gipfel. Es leben aber noch Zebras, Gnus und Gazellen in diesem Park. Kraniche, Pelikane, Reiher und Dutzende andere Arten finden im seichten Wasser Nahrung. Amboseli lässt sich von Nairobi mit dem Auto je nach Verkehrs- und Straßenlage innerhalb von vier bis fünf Stunden erreichen.

Masai Mara

Das weltberühmte Naturschutzgebiet Masai Mara ist die kenianische nördliche Fortsetzung der Serengeti. Der Name entstammt dem dort ansässigen Nomadenvolk, den Masai und dem Flusslauf Mara. Insgesamt weist das Schutzgebiet eine Fläche von 1672 Quadratkilometern auf. Auf einer Safari am Morgen oder am Nachmittag können unteranderen folgende Wildtiere entdeckt werden: Löwen, Leoparden, Elefanten und Nashörner, Zebras, Giraffen und Krokodile sind da nur einige. Eindrucksvoll ist vor allem die „Great Migration“ – die große Wanderung. Dann zieht nämlich eine riesige Herde Gnus, Zebras und Antilopen in die Masai Mara, um dort bessere Weiden aufzusuchen. Touristen finden hier natürlich eine Vielzahl an verschiedenen und sehr komfortablen Unterkünften, die Sie jedoch rechtzeitig reservieren sollten.

Lake Nakuru

Ein weiteres Highlight einer jeden Kenia-Reise ist der Nakuru-See, der im Lake Nakuru Nationalpark liegt. Um den See herum leben zeitweise bis zu zwei Millionen Flamingos. Dieser zeichnet sich zudem dadurch aus, dass er zu den alkalischen Sodaseen gehört und das Wasser nicht abfließen lassen kann. Doch auch andere Tier- und Pflanzenarten finden hier ihren optimalen Lebensraum, sodass das Zusammenspiel ein einmaliges und unvergessliches Bild ergibt.

Samburu Nationalpark

Im Samuru und in den angrenzenden Nationalreservaten Buffalo Springs und Shaba lebt Großwild, das in anderen Schutzgebieten und Parks Ostafrikas nicht zu finden ist. Hier im halbwüsten Norden herrschen andere Bedingungen wie im Süden Kenias.Dazu zählen z.B. Beisa Oryx Antilopen (Spießböcke), die zwar den Oryxantilopen des südlichen Afrika sehr ähnlich sehen, aber doch markante Unterschiede in ihrer Fellzeichnung aufweisen, das dünn gestreifte Grévy’s Zebra und die langhalsige Gerenuk Antilope. Auch die seltene Netzgiraffe lebt hier.

Lake Turkana

Der Lake Turkana ist der größte Wüstensee der Welt und befindet sich im äußersten Norden Kenias an der Grenze zu Äthiopien. Er besteht aus den Schutzgebieten Sibiloi National Park, South Island National Park und Central Island National Park und hat eine Größe von knapp 1.615 km2. Wer den Weg hierhin wagt, wird mit absoluter Wildniss belohnt und entdeckt weit weg vom Touristenrummel ein Kenia, welches noch absolut ursprünglich daher kommt. Über 249 km zieht sich der See von Norden nach Süden bis zum Great Rift Valley, an der breitesten Stelle ist er 44 km breit.

Flamingos und Pelikane sind nur zwei von unzähligen Arten Wasservögeln, die hier auf Nahrungssuche gehen Auch die größte Krokodilgruppe weltweit hält sich im und um dem Gewässer auf. Auf Grund seiner faszinierenden Farbe wird er gemeinhin auch als „Jade See“ bezeichnet.

Reiseinformationen
EINREISE

Ein Visum ist zwingend notwendig. Beantragung online unter www.ecitizen.go.ke. Notwendig bei der Einreise sind ein Ausdruck des Online-Visums, ein bei Einreise mindestens noch 6 Monate über den geplanten Auf- enthalt hinaus gültiger maschinenlesbarer Reisepass/ Kinderreisepass sowie ein Rück- oder Weiterreise- ticket. Kosten für das eVisa (für einmalige Einreise und Aufenthalt bis zu 3 Monaten): 50,- USD. Dauer für Genehmigung und Ausstellung des eVisa ca. 7 Tage. Visumerteilung z.Zt. auch bei Einreise möglich. Seit Ende August 2017  besteht ein Verbot von Plastiktüten. Es wird empfohlen bei der Einreise nach Kenia keine Plastiktüten mitzuführen.

GESUNDHEIT

Ein Malaria-Risiko besteht landesweit nur unter 2.500 m Höhe. Der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung ist bei Einreise aus einem von der WHO als Gelbfieber-Endemiegebiet deklariertem Land vorgeschrieben (ausführliche Informationen bietet unter anderem das „Centrum für Reisemedizin“ in Düsseldorf).

BANKEN UND WÄHRUNG

Währung

Die Währung Kenias ist der kenianische Schilling (KES; Symbol KSh) = 100 Cent. Notizen sind in Stückelungen von 1.000, 500, 200, 100 und 50. Münzen sind in Stückelungen von KSh20, 10 und 5. Einwohner können bis zu KES 500.000 importieren und müssen angeben, wenn Währungen über US $10.000. Nichtansässige dürfen lokale und fremde Währungen ohne Einschränkungen importieren, aber Beträge, die über 10.000 US-Dollar liegen, müssen deklariert werden.

Bankwesen

Bankzeiten: Montag -Freitag 09h00-15h00 und samstags 09h00-12h00. Banken in Mombasa und den Küstengebieten öffnen und schließen eine halbe Stunde früher. Banken in Flughäfen neigen dazu, früher zu öffnen und später zu schließen; typische Öffnungszeiten sind 07h00-19h00.

Geldautomaten sind vor allem in wichtigen touristischen Destinationen üblich.

Mastercard und Visa Kreditkarten werden allgemein akzeptiert; American Express und Diners Club weniger. Die großen Hotels akzeptieren Zahlungen mit Kreditkarte, ebenso wie die großen Safari-Unternehmen, Reisebüros und Restaurants.

Nur wenige Banken oder Devisenbüros nehmen Reiseschecks entgegen, wenn sie dies tun, verlangen sie hohe Provisionen.


REISEN IM LANDE

Nairobi verfügt über zwei Flughäfen für nationale und regionale Flüge: Jomo Kenyatta International Airport und Wilson Airport. Kenia hat über 150 inländische Flughäfen und Flugstationen und es gibt täglich Flüge zu den beliebtesten Zielen. Neben den Linienfluggesellschaften verkehren mehrere private Chartergesellschaften am Flughafen Wilson.

Kenya Airways, Air Kenya, Fly 540, Mombasa Air Safari und Safarilink bedienen die beliebtesten Safari-Destinationen sowie viele andere wie den Victoria-See.

Alle anderen Transportarten sind gut und effizient. Die Qualität der Züge kann je nachdem, welche „Klasse“ Sie kaufen, unterschiedlich sein.

Fahren Sie auf der linken Straßenseite.

Die Straßenbedingungen variieren und verbessern sich.


HINWEISE ZU LEBENSMITTELN & ERNÄHRUNG

Fleisch in Kenia ist in der Regel hervorragend gut, und „nyam achoma“ (gegrilltes Fleisch) ist allgegenwärtig an allen großen Festen oder beliebten Restaurants. Rindfleisch und Huhn sind leicht verfügbar.  Auch die orientalische und indische Küche ist beliebt, ebenso wie Süßwasserfische im Landesinneren und Seefische entlang der Küste.

Das Trinken des Leitungswassers wird nicht empfohlen, da die Versorgung nicht zuverlässig ist. Wasserflaschen  ist an den meisten Orten verfügbar. Überprüfen Sie beim Kauf von Mineralwasser, ob der  Siegel der Flasche intakt ist. Alternativ können Sie Ihre eigene wiederverwendbare Wasserflasche mit einem Filter mitbringen oder Wasseraufbereitungstabletten verwenden. Vermeiden Sie Eis, gewaschene Salate und Obst außer in Top-Hotels und Restaurants. Milch wird pasteurisiert und Milchprodukte sind konsumsicher. Lebensmittel, die von nicht lizenzierten Verkäufern zubereitet werden, sollten jederzeit vermieden werden.

Trinkgeld ist optional. Die meisten Hotels und Restaurants enthalten eine Servicegebühr in Höhe von 10%. Wenn nicht, ist ein kleiner Tipp für guten Service üblich.


KLIMA UND WETTER

Kenia hat drei Arten von Klima: gemäßigtes subtropisches Klima im westlichen und südwestlichen Hochland (wo Nairobi liegt), heiß und feucht entlang der Küste und heiß und trocken im Norden und Osten.


KLEIDUNGSEMPFEHLUNG

Für Nairobi und die Küste: leichte Baumwolle ist ausreichend. Wärmere Kleidung nehmen Sie für die Monate  im Juni und Juli. mit. Regenbekleidung wird zwischen März und Juni sowie Oktober und Dezember empfohlen.

Für Safari: locker sitzende und helle neutrale Töne werden empfohlen. Khaki, olivgrün, beige – kein rot oder weiss tragen!


STROMVERSORGUNG UND STECKDOSEN

220/240 Volt Wechselstrom (50 Hz). Mitnahme eines Adapters empfohlen.

ZEIT:

MEZ) +2 Stunden. Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied +1 Stunde.

SPRACHE:

Swahili. Englisch ist die Amts- und Geschäftssprache.

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