Reiseland Botswana

Botswana grenzt im Norden und Westen an Namibia im Süden an Südafrika und im Osten und Nordosten an Simbabwe und Sambia. Es ist das Land der Naturliebhaber, des wilden Afrikas und wird deshalb gern auch die Perle des Südlichen Afrika genannt. Das Land besitzt noch eine beeindruckende unberührte afrikanische Wildnis. In den zahlreichen Nationalparks trifft man auf eine vielfältige afrikanische Tier- und Pflanzenwelt. Hier kann man Elefanten, Zebras, Giraffen und hunderte afrikanischer Vogelarten in freier Wildbahn beobachten. Die Gelassenheit bei  einer Mokorosafari lässt sich mit keinem anderen Safari-Erlebnis vergleichen, ebensowenig wie das Okavango Delta selbst. Botswana besteht zu 80 Prozent aus der Kalahari-Wüste, die restlichen 20 % bestehen aus Buschland und Sümpfen. Die botswanische Regierung fördert in besonderem Maße den Naturschutz . Man setzt zum Schutz dessen auf weniger aber exklusiveren Tourismus. Die Lodges und einsame Buschcamps bieten daher einen besonderen und  unvergeßlichen Aufenthalt in dieser beeindruckenden Wildnis.

Highlights

Chobe Nationalpark:

Die Stadt Kasane im Norden des Landes ist die „Tür“ für den Chobe-Nationalpark. Von hier aus starten und enden viele Botswana-Reisen. Von hier aus lassen sich auch Touren zu den majestätischen Viktoria-Fällen organisieren. Es finden sich zahlreiche Unterkünfte in Kasane. Einige befinden sich im Nationalpark selber.

An der Chobe Riverfront , die von den Chobe-Besuchern am meisten besucht wird,  lassen sich Büffel, Flusspferde, Antilopen oder auch Warzenschweine sehen. Weiter westlich in Gebieten, welche durch Uferwälder geprägt sind, halten sich Paviane, Elefanten und Impalas auf. Dieses Gebiet besitzt die dichteste Elefantenkonzentration Afrikas.

Ca  200 km südwestlich von Kasane  befindet sich die zweite interessante Region des Chobe National Park, die nach dem kleinen Fluss Savuti benannte Savuti Marsch, welche allerdings aufgrund der sandigen Piste nur mit Allradfahrzeugen oder dem Flugzeug zu erreichen ist. Dieses spärlich bewachsene Gebiet steht für echte Wildnis  und ist geprägt durch trockenes, heißes Klima und kalte Nächte.  Nach der Regenzeit weiden hier tausende Zebras, Büffel, Gnus und Antilopen und Giraffen. Ein weiterer Anziehungspunkt sind die drei bis viertausend Jahre alten Felsmalereien am Bushman Painting Hill. Nordwestlich der Marsch bietet die Landschaft dem Besucher Gegenteiliges feil.

Das dritte markante Gebiet des Chobe Nationalparks ist die  Liyanti-Region, welche durch ihren tropischen Charakter fasziniert. Zu beobachten sind besonders von Juni bis August Zebras, Elefanten, Kudus, Löwen und Hyänen. Auch in den letzten beiden genannten Gebieten laden elegante Camps und Lodges zur Übernachtung ein. Die vierte Region im Chobe National Park, die Gegend um Nogatsaa und Tchinga, liegt im Osten des Parks. Hier wachsen relativ dicht Mopane-, Combretum und Miombobäume in deren Schatten sich Antilopen, Elefanten, Löwen und Leoparden aufhalten.

Okavango-Delta

Das Tor zum weltberühmten Okavango-Delta ist die  Stadt Maun. Das Okavango-Delta ist das größte Binnendelta der Welt. Der Fluß Okavango trifft – aus dem Hochland Angolas kommend – auf die Kalahari. Es ist der Fluss, der nie das Meer erreicht. Diese einzigartige Verbindung von Wassermassen und Sand- bzw. Savannenlandschaft der Kalahari haben eine Vielfalt an Flora und Fauna hervorgebracht, die das Delta zu einem der großen Naturparadiese dieser Welt macht. Ca. 1/3 des Okavango-Deltas ist naturgeschützt, z. B. durch das Moremi Wildlife Reserve, welches  auch das älteste Naturreservat Botswanas ist. Es leben eine Vielzahl an Großwild im Delta. Sogar das Nashorn konnte hier wieder angesiedelt werden.

Das traditionelle Transportmittel im Delta ist das Mokoro. Dabei handelt es sich um einen Einbaum, der von Polern (Bootsmann) gestakt wird. Von einem Mokoro aus, lassen sich die Tiere und Pflanzen im Okavango-Delta in aller Ruhe beobachten.

Ein atemberaubender Rundflug über das Delta krönt jedes Okavango-Erlebnis. Die meisten Lodges, besonders in Gegenden, die in den dauerdurchflutenden Gegenden des Deltas, sind nur per Flugzeug erreichbar.

Makgadikgadi-Nxai Nationalpark

Vor einigen Jahren  waren der Makgadikgadi Pans Nationalpark und der Nxai Pan Nationalpark zwei getrennte Naturschutzgebiete. Im Jahr 1993 wurden die beiden Gebiete zusammengelegt und bilden heute den Makgadikgadi-Nxai Nationalpark. Während der Regenzeit wandern riesige Zebra- & Gnu-Herden von der Savuti-Region zu den Makgadikgadi Pans. Sie durchqueren dann die Nxai Pan und halten sich dort eine längere Zeit auf.

Mit 12.000 km² Fläche sind die Makgadikagadi Pans die größten zusammenhängenden Salzpfannen der Welt, gebildet aus zwei Hauptpfannen und Tausenden kleinerer Pfannen. Die Salzpfannen machen etwa 1/5 der Gesamtfläche des Makgadikgadi Nationalparks aus. Der Rest besteht aus Kalahari-Grasland auf fossilen Sanddünen. Der nächstgelegene Ort ist die Kleinstadt Nata. Der westliche Rand der Makgadikgadi Nationalparks wird durch den Boteti Fluss markiert. Zum Befahren der Salzpfannen ist auch ein Geländewagen mit GPS zu empfehlen. Wie in den anderen Gebieten auch, ist die Durchquerung im Konvoi (mindestens zwei Fahrzeuge) ratsam. Auch Nashörner leben mittlerweile wieder hier.

Bei der Nxai Pan handelt es sich um eine Ansammlung fossiler Pfannen, auf denen kurzes aber nahrhaftes Gras wächst. In den Pfannen befinden sich zudem kleinere und größere Inseln, die mit Akazien bewachsen sind und tagsüber ausreichend Schatten für die Wildtiere in diesem Gebiet spenden. Interessant zu sehen in  dieser Gegend ist sicherlich die über 1.000 Jahre alte „Baines’ Baobab“ Baumgruppe.

Kgalagadi Transfrontier National Park

Berühmt geworden ist der sehr abgelegene Nationalpark wegen seiner  rötlich-gelben Sanddünen.  Gegenüber den nördlicheren Teilen der Kalahari stößt man hier auf eine eher spärlichere Vegetation und nur an den Flussläufen kann die Natur üppigere, größere Bäume und Büsche hervorbringen. Er wird aufgrund seiner geografischen lagen nicht sehr oft besucht und ist daher noch ein Geheimtipp unter Afrika-Urlaubern.

Berühmt ist der Kgalagadi Transfrontier National Park durch die hier ansässigen Kalaharilöwen mit ihrer schwarzen Mähne geworden. Dem Naturbeobachter präsentieren sich in diesem Park darüber hinaus Leoparden, afrikanische Wildkatzen, Löffelhunde und Schakale. Erd- und Borstenhörnchen lassen sich zudem immer wieder einmal blicken. Die seltene Braune Hyäne lebt ebenfalls in dem Park.

Das Central Kalahari Game Reserve 

Dieser Nationalpark liegt ziemlich zentral Botswanas und war  jahrzehntelang nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Er ist  mit seinen über 52.000 km² der zweitgrößte Nationalpark der Welt und war vor deren Vertreibung die Heimat der San, der Buschleute, welche dort lange Zeit als Jäger und Sammler lebten. Die Landschaft  ist überwiegend flach. Hier findet man neben einigen größeren Bäumen auch Sanddünen, die von Gras und Gebüsch überwachsen sind.  Reisende haben sehr gute Chancen Tiere wie schwarzmähnige Kalaharilöwen, Schabracken Hyänen (Braune Hyänen), Löffelhunde, Oryxantilopen und Geparde zu beobachten.

Reiseinformationen

EINREISE:

Visumfrei für 90 Tage. Notwendig sind: 6 Monate über den geplanten Aufenthalt hinaus gültiger maschinenlesbarer Reisepass/Kinderreisepass sowie ein Rück- oder Weiterreiseticket. Der Reisepass muss über mindestens noch 4 freie Seiten verfügen. Wichtig: Bei der Einreise von bzw. mit Minderjährigen nach Namibia sind besondere Bestimmungen zu beachten (u.a. Mitnahme einer beglaubigten Geburtsurkunde). Bitte beachten Sie dazu die ausführlichen Hinweise des Auswärtigen Amtes.

GESUNDHEIT

Ein Malaria-Risiko besteht in den nördlichen Teilen des Landes (z.B. Okavango Delta, Moremi, Chobe). Der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung ist bei Einreise aus einem von der WHO als Gelbfieber-Endemiegebiet deklariertem Land vorgeschrieben (ausführliche Informationen bietet unter anderem das „Centrum für Reisemedizin“ in Düsseldorf). Informationen auch über www.fitfortravel.de

 BANKEN UND WÄHRUNG

Landeswährung: „Pula“. In größeren Städten kann Bargeld mit Kreditkarten und Bankkarten (nur Maestro-System) an Bankautomaten abgehoben werden. Die Mitnahme von Bargeld (US-Dollar) ist empfehlenswert. Kreditkarten, insbesondere VISA und Mastercard, werden in den Städten meistens  akzeptiert.


REISEN IM LANDE

Der öffentliche Verkehr in Botswana ist auf die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung ausgerichtet und beschränkt sich auf Hauptstraßen zwischen großen Bevölkerungszentren. Obwohl es preiswert und zuverlässig ist, ist es für den Reisenden von wenig Nutzen, da die meisten Touristenattraktionen Botswana abseits der ausgetretenen Pfade liegen.

Das Fahren von den Hauptstraßen in Botswana wird nur empfohlen mit einer kompletten 4×4 Ausstattung. Die meisten Lodges bieten Transfers an oder sie können arrangiert werden. Wenn Sie jedoch in Botswana fahren: Ihr Nationaler Fürhererschein  wird akzeptiert. Manchmal wird bei einer Verkehrskontrolle der Internationale Führerschein verlangt. Fahren ist auf der linken Straßenseite. Die nationale Geschwindigkeitsbegrenzung ist auf geteerten Straßen 120 km/h und 60 km/h in Städten und Dörfern. Achten Sie auf wilde Tiere auf den Straßen!

Es gibt große Flughäfen in Maun, Kasane und Gaborone. Kleinere Charterflüge bringen Ihre Gäste zu den  Top-Attraktionen und Camps.


HINWEISE ZU LEBENSMITTELN & ERNÄHRUNG

Safari-Lodges und Camps servieren internationale Küche, in der Regel von einem extrem hohen Standard, zusammen mit lokalen Bier und importierten Wein und Spirituosen. Gute Restaurants und Bars finden Sie in den wichtigsten Städten, oft innerhalb des Hotels. Rindfleisch und Ziege sind sehr beliebt. Anderswo ist das Essen grundlegender: Hirse und Sorghum Brei sind die lokalen Grundnahrungsmittel.

Leitungswasser kann stellenweise benutzt werden. Nutzen Sie aber vorsichtshalber stilles abgekochtes Wasser. Wasserflaschen sind in den meisten Touristenzentren erhältlich. Gefiltertes Wasser ist in den meisten Lagern verfügbar und Geschäfte bieten Flaschenwasser an – es wird empfohlen, wenn Sie abseits der ausgetretenen Pfade reisen, gut mit Mineralwasser bestückt zu sein. Milch wird pasteurisiert.  Milchprodukte, Fleisch aus der Region, Geflügel, Meeresfrüchte, Obst und Gemüse sind in der Regel sicher.

Ein  Trinkgeld von fünf bis zehn Prozent ist typisch für Restaurantrechnungen. An vielen Stellen wird automatisch eine Servicegebühr hinzugefügt. Es ist üblich, den Reiseleiter  und dem  Personal der Lodge während der Safari etwas Trinkgeld zu geben.


KLIMA UND WETTER

Die Jahreszeiten sind denen in Europa entgegengesetzt. Das Klima ist nicht einheitlich, vorwiegend subtropisch. Regenzeit: Mitte/Ende Oktober – April (abnehmend von Ost nach West und Nord nach Süd). Trockenzeit: Mai – September. Beste Reisezeiten zur Tierbeobachtung: April bis November (Okavango Delta, Chobe, Makgadikgadi), Dezember – März (Kalahari, Nxai Pan).


KLEIDUNGSEMPFEHLUNG

Im Sommer sind leichte, helle Baumwolle vorzuziehen. Vermeiden Sie synthetische Materialien und schwarze Kleidung, da sie Schweiß und Unbehagen verursachen können. Tragen Sie im Winter Hosen, Langarmhemden oder Blusen. Von Mai bis August können die Nachttemperaturen unter Null Grad Celsius fallen, daher sind warme Pullover und Jacken besonders auf morgendlichen und abendlichen Pirschfahrten unerlässlich. Kleidungsstücke in neutralen Farben, die sich mit Busch und Wald verbinden, sind für Safaris und Wildbeobachtung ratsam. Bringen Sie eine leichte Jacke und/oder einen Pullover  für unerwartete Temperaturschwankungen oder Regen mit. Geschlossene, bequeme Wanderschuhe oder Sportschuhe sind in allen Jahreszeiten ein Muss. Besonderes Augenmerk sollte auf den Schutz vor der Sonne gelegt werden. Bitte schützen Sie sich auch vor der Sonne.


STROMVERSORGUNG UND STECKDOSEN

 220/250 Volt Wechselstrom (50 Hz); Mitnahme eines Adapters empfohlen.

ZEIT:

In Botswana gilt MEZ + eine Stunde. Während unseres Sommers besteht also kein Zeitunterschied, während es in unserer Winterzeit in Botswana schon eine Stunde später ist.

SPRACHE:

Die Amtssprache ist Englisch.

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